Jakobskreuzkraut

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[07.10.2012]  Welt am Sonntag
Seit einigen Jahren breitet sich das Jakobskreuzkraut aus. Ein Bonner Forscher schlägt Alarm, weil die Wirkstoffe dem Menschen gefährlich werden.
Von Andreas Fasel Das Kreuz mit dem Kraut

  • Senecio jacobaea - Jakobskreuzkraut: Eine neue Gefahr? pdf-Datei
    Seit geraumer Zeit liest man in einschlägigen Pferdezeitschriften und manchen Tageszeitungen von der vom Jakobskreuzkraut ausgehenden Vergiftungsgefahr für unsere Pferde. Dem Eindruck, dass es sich hier um ein neues, von irgendwo her eingeschlepptes Unkraut handelt, kann man sich fast nicht erwehren. Doch bekannt sind diese Vergiftungen schon sehr lange, nur waren sie durch eine in Richtung ganzjähriger Aufstallung veränderte Pferdehaltung und eine verbesserte Weidebewirtschaftung aus Mitteleuropa fast verschwunden.

    Der Trend zur extensiven Bewirtschaftung mit später Mahd, wenig gepflegte, stark beanspruchte Standweiden der Pferde hat die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes in den vergangenen Jahren stark begünstigt, was in manchen Regionen eine rasante Verbreitung dieser für Pferde giftigsten Spezies der Senecio-Arten zur Folge hatte.
    Beschrieben sind toxische Leberdystrophien als Folge der Aufnahme von z. B. Pflanzen der Gattung Senecio schon seit Anfang des letzten Jahrhunderts. Weltweit zählen die auf die über 1000 Vertreter der Gattung Senecio zurückzuführenden Erkrankungen zu den verlustreichsten Vergiftungen bei Haustieren und auch Menschen.

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